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Akademische Forschung

Tragbares XRF in Archäologie und Denkmalpflege

Von Pigmentidentifikation bis Legierungsherkunft — wie Denkmalpfleger zerstörungsfreies XRF ohne Probenentnahme nutzen.

Specelex Research Team · 2025-06-23

Archäologie und Denkmalwissenschaft verlangen Analysen ohne Beschädigung unersetzlicher Objekte. Tragbares XRF beantwortet Elementfragen in situ — in Grabungsgruben, Museumsdepots oder an Konservierungstischen.

Häufige Anwendungen

- Keramik & Glasuren — Flussmittel (Na, K), Farbmittel (Cu, Co, Mn) und Herkunftsfingerabdrücke
- Metalle & Legierungen — Cu-Sn-Pb-Verhältnisse für Bronzezeit-Klassifikation; Au-Ag-Cu für Münzen

- Pigmente & Gemälde — Pb-, Hg-, As-Marker für historische Pigmentidentifikation

- Böden & Sedimente — anthropogene Metallanreicherung um Siedlungen

- Glas & Perlen — Netzwerkmodifikatoren und Farbmittel für Handelsrouten-Studien

Feld- vs. Labor-Workflow

1. Dokumentieren — fotografieren, GPS, Schichtkontext vor jedem Kontakt
2. Oberflächenvorbereitung — nur sanfte Reinigung; Patina nicht abschleifen

3. Mehrere Stellen — heterogene Objekte brauchen 3–5 Messungen

4. Alles protokollieren — Seriennummer, Modus, Live-Zeit, Operator-ID

5. Ausreißer bestätigen — micro-XRF oder SEM-EDS für publikationsreife Stellen

Zu berücksichtigende Grenzen

Tragbares XRF kann Kohlenstoff, Stickstoff oder Sauerstoff nicht quantifizieren. Leichte Elemente (Mg, Al, Si) erfordern sorgfältige Matrixkorrektur. Organische Bindemittel sind für XRF unsichtbar — bei Bedarf FTIR oder Raman ergänzen.

Akademische Unterstützung

Specelex Lab Connect bedient Archäologie, Kunstkonservierung und Denkmalwissenschaft. Siehe [Archäologie & Denkmalpflege](/de/research/archaeology-heritage) und [São-Paulo-Partnerprofil](/de/research/partners/sao-paulo-archaeology). [Probenanfrage einreichen](/de/research/inquiry?discipline=archaeology-heritage&need=sample-analysis) für kostenlose Machbarkeitsprüfung.